Geschichtlicher Rückblick auf die Manuelle Therapie in Deutschland

1963 hält der norwegische Physiotherapeut Freddy Kaltenborn den ersten E-I-Kurs in der Krankengymnastikschule Hamburg-Eppendorf.


1973 gründet er zusammen mit Olaf Evjenth und namenhaften Ärzten wie James Cyriax, Dr. Hinsen und Allan Stoddard das „ International Seminar of Orthopaedic Manipulative Therapy (ISOMT)“, um in Deutschland eine OMT-Ausbildung mit internationalem Examen zu etablieren.

An diesem internationalen Seminar macht A. A. Brokmeier 1979 sein MT- Examen.
1984 gründete er die erste deutsche Manualtherapieschule in Deutschland mit Standort in Soltau/Lüneburger Heide. Seitdem findet dort die IFK-Zertifikatsausbildung in "Manueller Therapie" (Grundausbildung ca. 300h) statt.
Seit 1991 organisierte A. A. Brokmeier (als Lehrerfortbildungen) internationale Treffen in Norwegen, Belgien, Holland, Italien und Tschechien.
Der Wunsch, beim “internationalen Konzert“ in der OMT mitzuspielen, wuchs.
Um Aufnahme im deutschen Dachverband zu finden, fasste er die gesamten Inhalte seines Ausbildungskonzeptes mit 2000 Unterrichtsstunden in einem Curriculum zusammen, welches dann von der DFAMT anerkannt wurde, da es dem Ausbildungsstandard der IFOMPT (ehemals IFOMT) entsprach.